Energie,  Sucht,  Zufriedenheit

Depressionen durch Zucker

Mehr Wohlbefinden entsteht unglücklicherweise nicht durch Zucker. Eine britische Studie vom Londoner University College (UCL) mit etwa 5000 männlichen Befragten und 2000 weiblichen Befragten konnte zeigen, dass die Probanden durch die vermehrte Aufnahme von Zucker vermehrt unter dem Risiko leiden, Angstzustände zu empfinden und an Depressionen zu erkranken. Ein hoher Konsum von Zucker ist folglich nicht zu empfehlen, um sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben.

Das hat diese Studie herausgefunden

Die Studienleiterin Annika Knüppel kam im Rahmen dieser Befragungen zu dem Ergebnis, dass 67 Gramm Zucker pro Tag das Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bereits um 23 % steigern. Bedenkt man, dass eine gewöhnliche Limonade bereits mindest 20 Stück Würfelzucker enthält und auch nahezu alle Produkte aus dem Handel mit Zucker verfeinert oder haltbar gemacht werden, erscheint dies aber erschreckend.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat aufgedeckt, dass in einer beliebten Sorte von Cola pro 100 Milliliter bereits 11,1 Gramm Zucker enthalten sind. In der Studie kam es ebenfalls zu der Beobachtung, dass der Konsum von 40 Gramm Zucker eine weniger drastische Auswirkung nach sich zieht. Studien aus Deutschland haben bereits ergeben, dass Menschen mit zu viel Zucker im Blut ein weniger gutes Lernergebnis aufweisen. Dass Zucker die Leistung steigert, ist zumindest nur in einem bestimmten Zusammenhang richtig. Zu viel Zucker scheint also keineswegs gesund zu sein.

Weitere Ergebnisse von Studien

Das UCL hat am 27.07.2017 weiterhin veröffentlicht, dass Probanden nach einem Beobachtungszeitraum von 5 Jahren sogar nach einem rückwirkenden Zusammenhang befragt wurden. Scheinbar hat sich die Studie auch darauf konzentriert, ob eine schlechte psychische Verfassung zu einem erhöhten Zuckerkonsum führt. Diese Studie belegt ebenso, dass auf Grund einer schlechten Stimmung nicht unbedingt mehr Zucker konsumiert wird.

Weiterhin besteht ein Zusammenhang mit dem Insulinspiegel. Es ist ein gewisser Zusammenhang bei Probanden zwischen Zuckerkonsum und negativer Stimmungslage gegeben ist. Zucker lässt nämlich den Insulinspiegel kurzzeitig hochschnellen, damit der Körper den Zucker möglichst schnell aufnehmen kann. Danach sinkt der Spiegel jedoch wieder sehr schnell und Müdigkeit und Schlappheit sind eine Folge.

Ein langzeitiger Konsum von Zucker

Ein hoher Konsum von Zucker über viele Jahrzehnte hinweg, wie man in dieser Studie belegen konnte, zeigt eine negative Auswirkung auf die Psyche. Wer nur

  • Eis,
  • Schokolade,
  • Kekse,
  • Kuchen oder
  • Limonaden

zu sich nimmt, hat ein höheres Risiko, psychisch zu erkranken. Verbrauchern ist folglich empfohlen ihren täglichen Zuckerkonsum einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Verbraucher dürfen davon ausgehen, dass in vielen Fertigprodukten im Handel Zucker verarbeitet ist. Umso gesünder sind frische oder selbst gekochte Lebensmittel.

 

 

 

Quelle: http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0717/27072017_sugar_mental