Ausgeglichenheit,  Glück,  Zufriedenheit

Ein kleines Notfall-Kit bei „Depri-Gefühlen“

Es gibt viele Notfall-Ratgeber und Notfall-Täschchen, die bereits in der Praxis im Einsatz sind. Viele Psychologen geben wichtige Tipps gegen richtig schlechte Gefühle. Falls sich jemand schlecht fühlen sollte und nicht bei einem Therapeuten im Gespräch ist und auch nicht zu einem Arzt gehen möchte, der sollte sich eine kleine Notfall-Anleitung merken.

…oder das „Notfall-Telefon“ anrufen, zum Beispiel:

https://www.nummergegenkummer.de

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/info-telefon

Irre gibt es nicht

So mancher befürchtet, als Irre bezeichnet zu werden. Das ist eine Beleidigung und hat nichts mit den Fakten zu tun. Depressionen sind bei vielen Menschen sogar in kurzer Zeit heilbar. Auch sogenannte „Verrückte“ sind selten wirklich krank. Natürlich gibt es auch kranke Menschen, die Hilfe benötigen, aber Hass ist die falsche Antwort.

Geht es einem Menschen einmal schlecht, dann erfolgt ein Abrutschen in eine Depression sogar sehr einfach. Meine Position ist, dass diese Menschen nicht Schuld tragen. Manche Menschen haben nicht gelernt sich selbst zu helfen und bewegen sich im Leben vielleicht sogar allgemein hilflos. Es gibt viiiiiiiiiiiiiel Hoffnung.

Du bist, was du isst

Angeblich lernen junge Leute in der Schule etwas über Ernährung. In der Praxis sieht es jedoch anders aus. Der Lehrer müsste zu viel vorbereiten und hat in der Praxis auch keine Lust sich mit den Schülern über das Thema zu unterhalten. Das würden ja die Eltern bereits tun. Fehlanzeige. Es finden sich zahllose Menschen, die eher ahnungslos und intuitiv ihre Ernährung zusammenstellen. Vielleicht wurden wichtige Anleitungen der Eltern vergessen.

Es geschieht in diesem Zusammenhang aber sicherlich, dass die Nerven plötzlich am Ende sind und der Körper schlecht versorgt. Das geflügelte Wort „Du bist, was du isst“ macht sich dann bemerkbar. Die Ernährung hat tatsächlich eine ganz deutliche Wirkung auf unser Wohlbefinden. Fehlt dem Körper kontinuierlich ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung, macht sich dies in der Gesundheit ebenfalls bemerkbar.

Gesunde Fette sind mehr, als wichtig

Mancher Mensch und darunter gern Frauen ernähren sich fettarm, um keinesfalls dick zu werden. Auch heißt es gern, oder hieß es in der Vergangenheit, dass Fett bei einer Diät weggelassen werden muss. Wer es noch nicht besser kennt, der setzt dies in die Tat um oder ernährt sich vielleicht von selbst eher fettfrei.

Dabei geht es aber nicht um das Fett für die Chips, die Fritten und um das ungesunde Palmöl. Gemeint sind die essentiellen Fettsäuren, die wirklich wichtig für den Körper und die Zellen sind. Diese Fette machen praktisch aber nicht dick.

Eine Hülle um die Nervenbahnen

Wer sich noch an die Schule erinnert, der hat gelernt, dass die feinen Nervenbahnen von den Schwann‘schen Zellen umgeben sind. Diese Zellen bestehen aus Proteinen und Fetten. Solche Zellen werden ebenfalls erneuert und sind auf eine Zufuhr von Fetten angewiesen. Nervenbahnen durchlaufen den Körper und arbeiten den gesamten Tag über.

Dies bedeutet, dass diese Nervenbahnen und zunächst die fettige Hülle der Nerven aufgelöst wird, wenn keinerlei gesunde Fette im Körper verfügbar sind. Es ist ein langer Prozess bis die Nerven richtig angegriffen sind und es können Schäden am Nervensystem entstehen. Fühlt sich ein Mensch überhaupt nicht gut und sehr genervt, könnten gesunde Fette zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

Der Körper besteht zum großen Teil aus Wasser

In der Schule wurde ebenfalls vermittelt, dass der Körper eines Babys zu 95 Prozent aus Wasser besteht und der eines Erwachsenen zu gut 70 Prozent. Bis in das Alter hinein sinkt der Wassergehalt im Körper sicherlich ein wenig. Wer viel trinkt, bleibt wohl auch schön und jung. So zumindest die Beauty-Tipps aus den Medien. Wasser zu trinken ist für den Körper aber auch so wichtig. Tee und Kaffee zählen hierzu noch nicht. Das Nervenwasser erneuert sich regelmäßig durch eine frische Wasserzufuhr und der Körper sorgt dafür, dass Abfallstoffe und Giftstoffe nach außen gebracht werden.

An einem Tag sollte der Mensch gerne zwei Liter Wasser trinken. Viel zu trinken ist wirklich gesund. Häufig wird das Trinken von Mineralwasser oder Leitungswasser aber vergessen. Es spielt keine Rolle, welche Art von Wasser es ist, doch benötigt der Körper frisches Wasser für Gesundheit und Wohlbefinden. Entsteht ein genervtes und überlastetes Gefühl, dann hilft üblicherweise erst einmal ein Glas Wasser oder eben gerne auch mehr.

Wenn die Nerven einmal richtig am Ende sind

Ursachen von psychischen Leiden liegen beispielsweise in einer Überlastung, einem Leberschaden, einem Mangel an

  • Vitaminen,
  • Mineralien,
  • Fetten,
  • Wasser,
  • Spurenelementen und
  • etwa auch von Sport.

Sollte ein Mensch all diese Dinge in seinem Alltag unterbringen können, dann sollte ganz bewusst auf die Ernährung geachtet werden. Schmerzt die Musik in der Umgebung in den Ohren oder suchen Menschen nur noch Ruhe, dann empfiehlt es sich zunächst viel Wasser zu trinken und etwas gesundes Fettiges.

Ein paar Löffel Olivenöl, notfalls Chips, Pommes oder etwas ähnliches können zu einem besseren Wohlbefinden führen.

Noch besser ist FISCH.

Fische wie Lachs oder Hering sind reich an Omega 3. Omega 3 ist ein weiterer Stoff, der für die Nerven und die Gesundheit absolut wichtig ist. Omega 6 wiederum ist weniger gesund und macht wirklich dick. Dieser ist auch in Leinöl oder Leinsamen vorhanden, darin aber sehr empfindsam gegenüber Luft und Licht.

Es heißt, dass Happy Food hilft

Bei Depressionen könnte dem Körper richtig viel fehlen. Bei jedem Unwohlsein eine Tüte Chips oder eine Portion Fisch zu essen, ist vielleicht nicht immer möglich. Manche Menschen leiden intensiv unter Stress. Allerdings ist es sinnvoll mit viel Bewusstsein zu essen. Fisch ist ein Lebensmittel, das mehrfach in der Woche konsumiert werden sollte. Fisch macht NICHT DICK. Darüber hinaus benötigt der Körper viel Vitamin C, mit dem der Fisch am besten kombiniert wird.

Fisch mit frischer Zitrone ist beispielsweise wirklich gesund. Viele Vitamine und vor allem Vitamin B12 sind ebenfalls wichtig für die Nerven. Die Sehnerven benötigen bekanntlich die Vitamine ACE. Happy Food ist ein Konzept, das Autoren oder Mediziner aufgreifen und welches durchaus erfolgreich ist. Hierzu gehören Lebensmittel, wie etwa

  • Paprika,
  • Avokado,
  • Bananen
  • Äpfel,
  • Kartoffeln,
  • Zitrusfrüchte
  • Nüsse oder sogar
  • dunkle Schokolade.

Die richtige Menge all solcher Lebensmittel ist natürlich wichtig. Ein zu viel von allem ist selten gut. Tolle Tipps zu einer guten Ernährung gibt es zum Beispiel auch über diesen Link

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html. (Copy Paste)

Vitamin B12

Natürlich benötigt der Körper eine Vielzahl von Stoffen für das nervliche Wohlbefinden und etwa auch ein gutes Funktionieren von Muskeln und Organen. Ein ganz wichtiges Vitamin heißt B12 und sollte aber gern im Mittelpunkt stehen. In Schweinefleisch ist es nicht enthalten und auch nicht in minderwertigen Fleischprodukten. Es gibt fünf Varianten dieses Vitamins, wobei Methylcobalamine für den Körper zum Beispiel ein wichtiges Vitamin sind.

Vegetarier wissen gut, dass sie vor allem dieses Vitamin nehmen sollten. Jeder Mensch sollte darauf achten, dass der Körper eine ausreichende Menge an Cobalaminen zur Verfügung stehen hat. In der Leber wird das Vitamin gespeichert und kann als Vorrat über einige Zeit verfügbar sein. Dann müssen diese Speicher aber aufgefüllt werden.

Der Körper benötigt Eiweiß und nicht Zucker

Aktuelle Diäten heißen Low-Carb, weil der Körper am besten auf Zucker verzichtet und am liebsten möglichst viel Eiweiß aufnimmt. Das ist das Prinzip all dieser Diäten, die empfohlen werden. Fühlt sich ein Mensch wirklich schlapp, dann ist Eiweiß wirklich auch wichtig. Hat der Körper schon genug Eiweiß?

Eine Dose Erbsen oder Kidneybohnen sind ein Notfall-Essen, wenn die Energie plötzlich weg ist. Es gibt natürlich Varianten und Gerichte, die besser schmecken. Hülsenfrüchte können eine Basis bilden und sie kosten wirklich nicht viel Geld.

Was tun bei strikter Diät?

Es gibt viele Frauen, die unbedingt auf ihre Figur achten wollen oder sogar müssen. Das Essen wieder hochzuholen ist ungesund. Zumal Speiseröhrenkrebs eine Folge sein kann. Eine wirklich gesunde Ernährung verhindert, dass der Körper in einen Mangelzustand gerät. Strikte Diäten belasten den Körper.

Gerade auch die Nerven benötigen ausreichend Fette und vor allem Omega 3. Eine gesunde Figur zu erhalten ist insbesondere durch eine bewusste Ernährung möglich. Es darf auch wenig Essen sein, aber für das Wohlbefinden unbedingt gesund.

Die unten stehenden Quellen schaffen auch eine Unterstützung zur gesundheitlichen Orientierung.

Angst vor Hilfe

Wenn all dies nicht hilft und es wirklich nicht besser wird, dann benötigt ein Mensch Hilfe. Angst vor einer Hilfe kann auf Grund sozialer Angst oder anderer Gründe möglich sein. Angst vor einem Arzt wäre ungünstig. Der Arzt wird zuerst nachsehen, ob die Blutwerte in Ordnung sind. Gibt es wuchtige Über-Belastungen aus der Vergangenheit, könnten zuerst günstige Self-Help-Books gesucht werden. Diese motivieren und muntern auf.

Ein Psychiater, auch wenn er nicht nett ist, kann helfen. Jeder Mensch sollte sich dabei gern denken, dass solch ein Therapeut vielleicht selbst krank ist. Dieser letzte Schritt zum Psychiater muss aber überhaupt nicht sein! Das sagt dann auch der Allgemeinarzt. Es ist gut einen Moment zu überlegen, wer als ein Gesprächspartner sonst noch dienen könnte. Es gibt viele Lösungen.

Sport für das Wohlbefinden

Studien zeigen, dass Sport gegen Depressionen wirklich hilft. Ein Mensch sollte sich bewegen. Laufsport ist eine Variante, die vielleicht nicht jeder mag. Er hilft, aber der persönliche Lieblingssport ist vielleicht noch besser. Dem Radsport wird gern zugesagt, dass er besonders gut ist und mehr Wohlbefinden verursacht.

Im Rahmen von Studien bewährt sich Radsport. Auch für Einsteiger ist der Sport mit dem Fahrrad zu empfehlen, weil er schonend ist. Darüber hinaus könnte Schwimmen eine Lösung sein.

Zu guter Letzt

Lachen ist gesund! Lachen! Lachen! Und nochmals lachen! Ein trauriger Mensch muss sich unbedingt mitreißen lassen. Eine lustige Serie, eine Witzeseite oder etwas anderes, was zum Lachen bringt, führt ebenfalls zu mehr Wohlbefinden.

 

 

 

Quellen und für den Leser weiterführende Literatur:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe

http://www.medizinfo.de/kopfundseele/depression/alt/deprtheorie.htm

https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2010/11_10/EU11_2010_593_597.qxd.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung-gegen-depressionen-ia.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/depressionen-wie-naehrstoffe-bei-der-therapie-helfen-koennten-a-955640.html

http://www.fr.de/wissen/gesundheit/happy-food-lebensmittel-die-gluecklich-machen-a-562010

http://www.vitaminb12.de/wirkung/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html

https://gesundheitstrends.netdoktor.at/a/fitness/die-besten-sportarten-gegen-depression-5770