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Gute Vorsätze lieber im nächsten Jahr anpacken?

Sollte es in diesem Jahr mit den Vorsätzen nichts mehr werden, dann vielleicht lieber im nächsten Jahr? So können Sie natürlich denken. Das ist auch in Ordnung. Was ist aber, wenn es Sie wurmt. Ärgern Sie sich gerade im Moment doch so richtig und vermuten Sie, dass es überhaupt nicht mehr gut wird, was Ihre Vorsätze betrifft?

Was könnte in diesem Jahr noch erreicht werden?

Das gesamte Jahr steht noch am Anfang und Sie haben viel Gelegenheit, um Ihre Ziele anzufassen und einen Start zu wagen. Sie möchten

  • ein Sportabzeichen machen,
  • einen Marathon laufen,
  • überhaupt einmal laufen gehen,
  • die Garage aufräumen,
  • den Dachboden leeren oder
  • eine Sprache lernen.

Es gibt eine weite Vielfalt an Zielen, die jeder von uns erreichen möchte. Und wir stellen immer wieder fest, dass alle Ziele gleichzeitig nicht erreicht werden können. Vielleicht stoppen wir manchmal mit allen Zielen, weil nicht alles sofort vom Tisch ist. Das mag ein Grund sein. Sie könnten sich aber zumindest ein Ziel vornehmen, das attraktiv ist und das Sie wirklich gerne jetzt umsetzen möchten. Sehen wir uns einmal drei Schritte an, die den Weg zum Erfolg ebnen könnten.

Schritt 1

Die Vorsätze ins Auge fassen. Was möchten Sie denn eigentlich verändern. Oft werden hohe Ziele angepeilt, weil der Ehrgeiz groß ist und weil Sie so richtig viel verändern möchten. Womöglich hapert es genau an dieser Stelle. Das Ziel ist riesig. Statt Klettern an der Hallenwand geht es gleich an den Berg oder sogar an die Steilwand.

Bei hohem Risiko fallen Sie mitunter dann auch tief. Nur um das bildlich einmal zu transportieren. Die Ziele steckt man zu Beginn also auf ein realistisches Niveau. Für die Jahresplanung könnte es trotzdem bedeuten, dass das hohe Ziel bleiben darf, aber dann lieber für das Jahresende.

Schritt 2

Wie sieht das Ziel überhaupt aus? Das Ziel im Kopf sieht vielleicht auch nur ganz grob skizziert aus. Abhängig von der Größe des Ziels sind Sie wahrscheinlich im Unklaren darüber, wie die Ausführung wirklich aussieht.

Ist ein Ziel zu hoch gesteckt, dann lässt sich ein Ziel auch nur sehr schwer umschreiben. Am besten können Sie Ihre Ziele aber auch visualisieren. Denn dann haben Sie

  • eine konkrete Idee,
  • bestimmt eine Planung und
  • mehr Klarheit über die Umsetzung des Ziels.

Schritt 3

Unlust ein Ziel zu verfolgen oder ein Projekt umzusetzen kommt schnell auf. Das gilt insbesondere für die Zeit, in der ein Projekt dann realisiert wird. Sie möchten zum Beispiel im Fitnesscenter richtig Muskeln aufbauen. Noch während der Zeit, in der Sie trainieren, kommt Unmut auf.

Es erscheinen einige Nachteile und Hindernisse, die Sie zuvor bereits befürchtet haben. Im Zusammenhang mit dem Projekt erscheinen diese Hindernisse jetzt umso größer. Und wenn es nur das Waschen der Sportsachen und das Packen der Sporttasche ist. Und gerade in diesem Moment ist es klug daran zu denken, aus welchem Grund Sie sich das Projekt vorgenommen haben.

Warum ist es erstrebenswert die muffigen Sportsachen in die Hand zu nehmen? An sich sollte das Gefühl, wie neu geboren aus dem Sportcenter zu gehen und sich frisch zu fühlen eine Belohnung sein. Viele Menschen lieben dieses Gefühl auch. Also: visualisieren Sie das Erreichen des Zieles und denken Sie daran, dass es richtig gut sein könnte, in dem Moment, in dem das Ziel erreicht wird.

Ziele anders angehen

Es ist ja außerdem auch nicht das erste Ziel, dass Sie jemals im Leben verfolgt haben. Mit Sicherheit gibt es Vergleiche, die Sie anstellen können. Sie haben schon einmal gute Noten erzielt oder in einem Hobby Erfolg gehabt. Das ganz bestimmt.

Falls Ihnen tatsächlich aber keine guten Vergleiche einfallen, dann denken Sie an kleine Ziele und machen Sie einen Anfang. An sich gibt es das nicht, dass ein Mensch niemals ein persönliches Projekt bewältigt oder nicht irgendeinen Erfolg für sich verzeichnen kann. Trauen Sie sich!