Energie,  Glück,  Motivation,  Psychologie,  Selbstverwirklichung,  Zufriedenheit

Motivation durch Farben

Die Farbenpsychologie erklärt es uns und natürlich bemerken wir es selbst. Farben wirken auf uns in allen Bereichen des Alltags. Gelbe und rote Töne erscheinen wahrscheinlich fröhlich und aktivierend.

Wahrscheinlich empfinden wir auch alle die Farbe braun als beruhigend und sanft. Kein Produktdesigner würde auf die Idee kommen, eine Produkttüte nur in dunklen und dumpfen Farben zu gestalten. Sollen uns Dinge ansprechen, dann ist es immer bunt und fröhlich.

Wer hat die Farbenpsychologie erfunden?

Es ist sogar unklar, woher die Farbenpsychologie tatsächlich stammt. Es finden sich zahllose Studien und kulturelle Besonderheiten. Vielleicht stammt diese Lehre aus dem Feng Shui oder sie begleitet uns, seit der Mensch bunte Dinge für sich nutzt. Forscher haben herausgefunden, dass die Wahrnehmung vieler Farben sogar angeboren ist. Warnfarben aus der Natur begleiten uns ebenfalls in unserem Alltag außerhalb der Natur. Die Farbe Rot ist ein Beispiel.

Sie begegnen uns im Alltag

In unserer Wohnung, im Kleiderschrank und an allen unseren Lieblingsgegenständen finden wir unsere Lieblingsfarben wieder. Sie begleiten uns zu vielen Orten auf der Welt. Bunte Kulturen lieben wir und faszinieren uns für Farben und Muster. Viele Farben werden als Konvention für bestimmte Dinge oder Handlungen genutzt.

Sie passen wirklich nur zu einem bestimmten Thema und würden zu anderen Themen schlichtweg unpassend wirken. Frische beispielsweise wird uns zum Beispiel gern durch die Farben Grün und Gelb vermittelt. Warum also nicht ebenso Zuhause eine Welt mit vielen freundlichen Farben schaffen, die eine so starke Wirkung auf uns zeigen?

Farbe mit Wirkung

Die Wirkung von Farben muss unbedingt genutzt werden. Denn in einer schalen und tristen Umgebung werden wir doch eher krank, als uns gut zu fühlen. Wir benötigen hierfür nicht einmal Formen, sondern an sich nur Farben.

Es darf alles glatt, schlicht und einfach sein, sofern die Farben die Stimmung etwas anheben.

  • Bunte Becher,
  • Decken und
  • Kissen

sind ganz schlichte Beispiele für eine Verschönerung eines Wohnbereiches. Und auch wir selbst könnten statt schwarzer Kleidung einmal Dinge tragen, die ein wenig bunter sind.

Welche Farben gefallen uns von Natur aus?

Wir lieben den bunten Herbst. Kaum ein Mensch würde behaupten, dass die

  • gelben,
  • roten und
  • bräunlichen Töne

der Blätter im Herbst ihm oder ihr nicht gefallen. Umso schöner für die Seele, wenn sie in solch ein Meer von Farben eintauchen darf.

Jeder von uns sollte öfter einmal die Natur aufsuchen und die Schönheit unberührter und gesunder Natur genießen. In Wäldern, Parks oder in den Bergen ist das möglich. Alternativ kann aber auch der eigene Garten verschönert werden oder der Balkon. Ein Blick nach draußen ist die Belohnung und tut der Seele gut.

Unbewusste Entscheidungen

Farben beeinflussen den Menschen unbewusst. Die Psychologie erklärt dies mit einem 3-Stufen-Modell der Wahrnehmung. Das Auge nimmt die Information auf und dann durchläuft sie viele Filter, bis die Information letztendlich über kurze oder lange Zeit abgespeichert wird. In Buch Grundlagen der Psychologie erklären die Autoren Zimbardo und Gerrig beispielsweise Bottom-Up- und Top-Down-Prozesse.

Stark vereinfacht lässt sich die Wahrnehmung von Farben etwa auch so erklären, dass sie in uns Motive, Gefühle und Wissen aktivieren, welches wir zuvor gelernt haben. Wir erkennen beispielsweise die Farbe Rot im Straßenverkehr als Warnfarbe wieder und reagieren auf diesen gelernten Reiz sehr schnell.

Motivation mithilfe von Farben

Sicherlich leben nicht viele Menschen in einer knallbunten Umgebung. Das Auge sucht eigentlich Ruhe und zieht große Flächen zu vielen kleinen Farbflächen vor. Großflächige Farben zeigen eine beruhigendere Wirkung, da weniger Reize auf das Auge treffen. Farben treffen uns laut Farbenpsychologie am besten an den Stellen, wo sie angenehm wirken.

Farben beim Aufstehen oder Farben in Räumen für die Entspannung wirken positiv. Am Schreibtisch jedoch sucht jeder von uns Ruhe und bevorzugt sogar eine weiße Umgebung. In jeder guten Bibliothek stehen weiße Tische, weil diese das Lernen und die Konzentration unterstützen. Unsere ganz persönlichen Farben werden folglich am besten an der richtigen Stelle platziert.