Motivation

Motivation durch Musik

Wir alle lieben Musik. Sie kann warm, freundlich, beschwingend, lustig, laut und aggressiv oder vielleicht auch bewusst ruhig sein. Wir lieben Musik, weil sie uns gut tut. Es gibt eine breite Vielfalt an Musikrichtungen, die jedem Menschen gefallen. Jeder kleine Volksstamm besitzt eine eigene Musik und wir genießen Musik aus allen erdenklichen kulturellen Bereichen. Wir kennen Volksmusik in jedem Land und außerdem Klassik, Pop, Jazz, Rock, Hip Hop oder vielleicht R’n’B. In jeder Altersgruppe genießen wir Musik auf eine ganz eigene Weise und viele Menschen spielen auch heute noch ein Instrument. Zeigt Musik also eine außergewöhnliche Auswirkung auf uns? Aber welche? Musik muss also etwas an sich haben, das für uns sehr wichtig ist und uns irgendwie gut tut. Uns ist nur nicht wirklich klar, was dies sein könnte.

Unsere ganz persönliche Musik

Wissenschaftler haben die Musik bereits sehr intensiv erforscht und haben herausgefunden, dass es viele Melodien gibt, die eine besondere Wirkung auf uns zeigen. Beispielsweise gibt es eine Melodie, die viele beliebte Arten von Melodien so überschneidet, dass sie einer breiten Masse von Menschen gut gefällt. Dies schafft vielleicht aber noch keine Motivation. Darüber hinaus haben Therapeuten Klänge entwickelt, die auf ein Individuum ganz speziell abgestimmt sind. Solch eine Melodie wird von speziellen Therapeuten mit einer Person gemeinsam entwickelt. Solche Klänge klingen für andere Menschen wiederum ganz fürchterlich oder nicht harmonisch. Sie werden aber ganz speziell in Therapien entwickelt und eingesetzt. Die Wirkung von Musik kann zunächst also eine heilende sein.

Wann können wir Musik nicht ertragen?

Gibt es Tage, an denen wir Musik nicht mehr ertragen können? Haben wir vielleicht gerade eine Phase, in der uns jede Musik tatsächlich in den Ohren schmerzt? Sollten wir das Gefühl haben, dass wir nicht nur an einem Tag, sondern in einer langen Phase keine Musik mehr hören können und wollen, dann müssen wir etwas dagegen unternehmen. Ist es gleichzeitig vielleicht auch der Fall, dass wir unter Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlappheit, Kummer, Trauer, Unmut, Lustlosigkeit oder schlimmeren Gefühlen leiden? Dies sind ernste Anzeichen

  • einer leichten depressiven Verstimmung,
  • einer leisen depressiven Phase oder
  • im schlimmsten Fall einer schwerwiegenden Depression.

Dann ist es sehr wichtig, dass wir schnell etwas dagegen unternehmen. Vielleicht kennen wir solche Menschen. Diese benötigen in solch einem Fall eine wirksame Hilfestellung. Es betrifft unseren Körper und unser Gehirn. Eine erste Hilfestellung kann dadurch gegeben sein, dass

  • mehr Wasser getrunken wird
  • Vitamine zugeführt werden
  • B-Vitamine verstärkt eingenommen werden
  • möglichst viel gesundes Fett gegessen wird und
  • dass der Körper beispielsweise auch Omega 3

bekommt.

Es kann sein, dass es nur eine Mangelphase ist, in der wir durch äußere Umstände einfach schlecht gegessen haben. Der Körper reagiert darauf, weil wichtige Stoffe fehlen. Vielleicht ist ein Arztbesuch auch sinnvoll. Ein Mediziner kann gut bewerten, was fehlt und er kann ein Blutbild untersuchen. Der Arzt wird sich die Leber genau ansehen. Es gibt also noch keinen Grund zur echten Sorge. Sollten wir uns wirklich schlecht fühlen, dann geben Ärzte vielleicht auch ganz leichte Mittel gegen solche Zustände. Nun ist es aber auch möglich, wenn wir doch noch Musik hören können, dass wir durch die Musik eine Motivation suchen. Musik soll beschwingen.

Eine Studie zu Motivation durch Musik

Aus der Biologie wissen wir, dass Musik in den Gehörgang geleitet wird und dort seine Schwingungen an die Knöchelchen weitergibt und der Klang weitergeleitet wird in das Innenohr. Die Schwingungen stimulieren das Innenohr. Forschungen rund um Motivation und Musik sind also durchaus sehr komplex. Denn eine neuronale Information, die in das Hörzentrum des Gehirns weitergeleitet wird, würde dann ja verschlüsselt werden. Trotzdem hat eine Wirkung von Musik mit den Schwingungen zu tun. Speziell hat es mit bestimmten Schwingungen zu tun, deren Informationen wir mit positiven Gefühlen bedacht haben. Es gibt also gute Gefühle, wenn wir die Arten von Schwingungen aufnehmen, die wir uns als solche gemerkt haben. Und unser Gehirn erkennt eben bestimmte akustische Reize als positiv, andere wiederum aber nicht.

Es gibt eine moderne Studie, die von Logitech durchgeführt wurde. Diese war jedoch weniger komplex aufgebaut, sondern hat sich im Kern mit einer Wirkung von Musik auf die Motivation beschäftigt. Die Studie wurde innerhalb von Europa durchgeführt, um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Die britische Psychologin Dr. Linda Papadopulos war Teil der Studienleitung. Sie ist außerdem freie Redakteurin für den britischen Cosmopolitan und arbeitet als psychologische Beraterin für die TV-Sendung „Big Brother“.

Im Ergebnis der Studie wird belegt, dass Musik allgemein die Stimmung hebt und auch die Produktivität optimiert. Schon viele Jahre davor haben Studien belegt, dass Musik das kognitive, emotionale und physische Wohlbefinden positiv beeinflusst. Es scheint einige Unterschiede in den Musikrichtungen auf internationaler Ebene zu geben. In Deutschland bevorzugen rund 55 Prozent der befragten Teilnehmer Popmusik für die Arbeit. Dies gilt ausserdem auch für die private Entspannung für 43 Prozent der befragten. Diese Musik kann laut der Gefühle der Befragten Stress bewältigen. Gefolgt ist die Popmusik von Klassik für 40 Prozent der Teilnehmer und Jazz für 29 Prozent der Teilnehmer. Laut Dr. Papadopulos muss selbst getestet werden, welche Musikrichtung und hier welche Klänge Erfolg bringen. Rhythmus und andere Faktoren spielen ebenso eine wichtige Rolle. Viele Menschen arbeiten effizienter mit klassischer Musik und hören privat vielleicht lieber eine andere Musik.

Musik testen

Für unser Wohlbefinden und für einen speziellen Antrieb ist es folglich am besten, wenn wir viele Klänge und Interpreten einfach einmal testen, um dann eine Auswahl für uns zu finden. Neben manchen Arbeitsplätzen läuft zeitweise auch einfach nur ein Radio. Traurig ist dies möglicherweise für Arbeitnehmer, die keine Musik hören dürfen. Vielleicht ist dies aber ein Anreiz zumindest zeitweise ein wenig Musik über das Smartphone zu hören, wenn es um ruhigere Aufgaben geht.