Ausgeglichenheit,  Burnout,  Entspannung,  Erholung,  Work-LIfe-Balance

Unser denkender und wahrnehmender Verstand

Achtsamkeitstraining gewinnt in der heutigen Zeit an Beliebtheit. Unsere Work-Life-Balance ist mit einem knappen Zeitrahmen versehen und jeder wünscht sich eigentlich viel mehr Erholung und Ruhe. An sich ist sogar bei vielen Menschen die Zeit für Erholung vorhanden. Und trotzdem stellt sich ein Gefühl von Entspannung nicht mehr wirklich ein. Achtsamkeitsübungen versprechen mehr Bewusstsein für die innere Ruhe und damit einen höheren Wert für den Zeitraum der Erholung.

Der denkende Verstand

So manche Themen aus dem Alltag wollen uns nicht mehr aus dem Kopf gehen. Vielleicht denken wir unaufhörlich an bestimmte Problem- oder Fragestellungen, die uns nicht mehr loslassen. Jeder Mensch denkt aktiv. Manche Menschen denken rund um die Uhr und sind geradezu rastlos.

Daraus entsteht mitunter ein Zustand der Erschöpfung. Immerzu Probleme zu wälzen ist sicherlich nicht gut und nicht gesund. Der denkende Verstand, der auch außerhalb der Arbeit überaus aktiv ist, sollte ebenfalls ruhen dürfen. In der Zeit, in der eigentlich Erholung ein wichtiges Thema ist, sollten unsere Gedanken nicht mehr rumoren.

Selbstgespräche in uns drin

Jeder Mensch kennt seine innere Stimme. Diese ist vollkommen normal. Ganz normal ist es auch, dass sie uns auf die Nerven geht. Gerade in der Situation, dass es gewisse Konflikte gibt, finden stille Selbstgespräche statt.

Es gibt zahlreiche Methoden, die ich Ihnen gerne auch vermitteln möchte, wie Sie Ihre innere Stimme zähmen können. Sind wir wirklich entspannt und ausgeglichen, nervt die innere Stimme eigentlich nicht. Unaufhörlich quengelt sie wahrscheinlich nur dann, wenn stressige Phasen den Verstand rasen lassen.

Unser wahrnehmender Verstand

Das Fühlen und Wahrnehmen ist ein Schlüssel zur Ruhe. Die 5 Sinne werden meist ignoriert, wenn die Aufmerksamkeit der inneren Stimme geschenkt wird. Logisch wäre es also, wenn man die Aufmerksamkeit mit möglichst viel Bewusstsein auf die Sinne lenken würde. Probieren Sie es einmal aus. Sobald Sie beobachten, was Sie hören, spüren und sehen, verändert sich insgesamt Ihre Wahrnehmung. Die innere Stimme wird ruhiger.

So funktioniert es

Sehen Sie sich beispielsweise an, wie sich Ihre Kleidung auf der Haut anfühlt und ob Ihnen gerade warm oder kalt ist, konzentrieren sich natürlich zunächst die Gedanken auf diese Frage. Achtsamkeit auf die 5 Sinne zu legen, kann sehr hilfreich sein.

  • Haptisches Fühlen,
  • Schmecken,
  • Riechen,
  • Sehen und
  • Hören

sind sehr einfache Wahrnehmungen.

Natürlich muss der Kopf hierfür nicht viel denken. Umso besser also. Mit ein wenig Konzentration auf diese Wahrnehmungen entsteht weitaus mehr Ruhe, als Sie zuvor vielleicht vermuten würden. Beschäftigen Sie sich im Alltag mit schmerzlichen Fragen, fällt das nicht ganz so leicht. Das ist selbstverständlich nicht sofort möglich. Sie können jedoch auf dieses Ziel hinarbeiten.