Energie,  Erfolg,  Glück,  Motivation

Was ist ein Flow?

Es läuft nicht immer einfach gut

Wir fühlen uns zeitweise nicht bei jeder Tätigkeit wohl. Es entsteht womöglich schnell das Gefühl, dass etwas anders gemacht werden muss. Aber warum? Fehlt uns die Motivation? Liegt es an der Tätigkeit? Nicht wenigen Menschen ergeht es so, dass so manche Tätigkeit nicht ohne

  • Musik,
  • Kaffee und Kekse oder
  • Kuchen

möglich sind. Es kostet viel Überwindung, um bestimmte Aufgaben anzugehen. Mit Motivation fällt es zumindest für einen Augenblick leichter bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Mit wenigen Tricks können ein Gefühl einer Blockade und ein Unwillen vertrieben werden.

Was ist ein Flow?

Aber manchmal „läuft es, wie am Schnürchen“, wie der Volksmund gerne sagt. Auch im Zimbardo Psychologie finden wir für das Gegenteil schleppender Vorgänge einen Begriff. Wenn es einmal locker und leicht funktioniert, dann können wir dieses Gefühl und die plötzliche Unbeschwertheit als Flow bezeichnen. Mit diesem Flow kommen ein zufriedenes Gefühl und ein wenig Spaß an der Arbeit.

Motivation für Aufgaben

Einen Flow erreichen wir noch zügiger, wenn wir uns zuvor motivieren und versuchen, die unerwünschten Blockaden zügig zu lösen. Dies erreichen wir, wenn wir eine zufriedene Einstellung mit der Arbeit erarbeiten. Diese Arbeit mit uns selbst ist mit etwas Aufwand verbunden. Diese Mühe lohnt sich bestimmt aber. Denn wir verhindern viele ungewollte Blockaden und vielleicht sogar ein Gefühl von Burn-Out. Ein Burn-Out ist noch mit vielen weiteren Problemstellungen verknüpft. Motivation schafft ein wichtiges Bewusstsein gegen Unzufriedenheit.

Motivation lässt uns die Umwelt positiver wahrnehmen. Wir lernen mit Motivationstechniken jedoch nicht nur Zufriedenheit, sondern helfen uns selbst gegen Zustände der Erschöpfung. Dabei sollten wir Pausen aber nicht vergessen. Denn Erschöpfung ereilt uns schnell als Zustand, der nicht sofort wieder verschwindet. Entspannungstechniken verhelfen ausserdem nach und nach zu mehr Gelassenheit, wie beispielsweise die Tiefenentspannung nach Jacobson.

Ein Flow bei der Erledigung von Aufgaben

Für vielerlei Tätigkeiten gilt, dass wir bei der Erledigung auf einmal das Gefühl erhalten, dass es leicht von der Hand geht. Zu Beginn erscheint eine Aufgabe möglicherweise noch etwas schwierig und wir versuchen einen Start zu finden. Doch entsteht während der Abläufe ein Gefühl der Leichtigkeit und dass es eigentlich noch lange so weiter verlaufen könnte. Solch ein positives Gefühl wird in der Psychologie als Flow beschrieben. Wir fühlen uns in diesem Moment

  • zufrieden,
  • ohne Blockaden,
  • etwas glücklich und
  • mit Sicherheit konzentriert.

Konzentration ist hierbei ebenso ein zentraler Begriff. In einem Flow sind wir gut in der Lage die nötige Konzentration aufzubringen. In solch einem Moment fühlen wir uns recht zufrieden und erleben, dass das Tempo bei einer Tätigkeit für uns gut erscheint. Wir tun etwas zügig und benötigen während der Tätigkeit an sich keine Pausen.

Mit einem Flow zu mehr Motivation

Für mehr Motivation erinnern wir uns meist daran, dass wir eine Tätigkeit bereits mit viel Elan und einem guten Ergebnis gemeistert haben. Haben wir einmal einen Flow, dann sollten wir diesen Flow im Gedächtnis behalten. Wir können das gute Gefühl also speichern und können damit besser durchstarten. Im NLP nennt man das speichern eines guten Gefühls auch Ankern. Auch mit solchen Techniken lässt sich ein gutes Gefühl noch besser wieder zurückbringen. Der Begriff „Flow“ stammt ursprünglich vom Psychologen Mihály Csíkszentmihályi.

Quelle:

Philip G. Zimbardo, Richard J. Gerrig u.a.: Psychologie. Pearson Education Deutschland (Hallbergmoos) 2008. 18., aktualisierte Auflage.