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Wege aus der Einsamkeit

In einer Zeit, die sich hauptsächlich mit Technik beschäftigt, blicken manche Menschen nur noch in den Bildschirm. Es scheint überhaupt nicht mehr ungewöhnlich zu sein, dass ein Mensch mit einem Mobiltelefon durch die Straßen geht und dort kommuniziert oder nach Informationen sucht. Videos, Musik und zahllose Texte finden sich auf Webseiten unterschiedlicher Themengebiete. So mancher Mensch sammelt geradezu virtuelle Freunde, die er oder sie eigentlich nicht kennt. Und sieht man genau hin, erkennt man, dass zwischen den Menschen kaum mehr ein echter Austausch entsteht.

Sind Menschen einsam?

Die Medien sehen einen Trend darin, dass manche Menschen nur mehr allein sind und sich in ihrer freien Zeit nicht mehr mit anderen Menschen treffen. Ein Trend scheint dahin zu gehen, dass man nicht mehr Freunde hat, mit denen gefeiert wird. Psychologen sind auf diesen Trend schon seit geraumer Zeit aufmerksam geworden. Studien rund um Facebook berichten ebenso, dass zu viele User zu einer echten Beziehung zu den anderen nicht mehr fähig seien.

Wahre Freunde sind auch nicht mehr häufig zu finden. Laut Berichten aus den Medien werden auch Menschen nur mehr noch konsumiert. Ein Mensch kommt überhaupt nicht mehr dazu, eine tiefere Beziehung mit einem anderen Menschen aufzubauen. Der Mensch selbst anscheinend spielt keine Rolle mehr, sondern nur noch die Informationen und der Unterhaltungswert.

Aus einem Trend ausbrechen

Vielleicht ertappt sich nun ein Leser selbst dabei, dass er oder sie auch nicht mehr sehr viele Freunde hat und dass alte Kontakte nach und nach verschwinden. Eine lebenslange Freundschaft zu anderen Menschen erscheint heute auch wirklich eine Seltenheit. Eine Ehe hält laut der Statistiken auch mehr nur noch wenige Jahre an.

Lebenslange Begleiter und wirklich tiefe Beziehungen werden ebenso selten. Werden Ehepartner jetzt auch schon konsumiert? Umso wichtiger erscheint es, ganz bewusst gegen solch eine Art von Einsamkeit entgegenzuwirken. Beobachtet man sich selbst bei der Einsamkeit, muss etwas unternommen werden. Dieser Trend darf so nicht weiter anhalten.

Eine neue Form der Kommunikation

Sicherlich ist auch nichts schlimmes dabei, dass moderne Menschen sich mit Inhalten in einem Bildschirm befassen oder dass Menschen untereinander solche Inhalte austauschen. In der Vergangenheit hat man sich ebenso Geschichten erzählt oder Informationen besprochen und niemand konnte darin etwas Schlimmes sehen.

Wichtig ist vielleicht nur, dass die Menschen sich nicht nur digital austauschen, sondern dass sie die Informationen vor Ort miteinander austauschen. Dabei sollte auch eine Information ausgetauscht werden, ohne dass die Technik zwischen den Menschen im Weg steht.

Treffen gegen Einsamkeit

Ältere Menschen, die in der Vergangenheit noch nicht so intensiv mit Technik in Kontakt gekommen sind, können es sicherlich noch. Sie zeigen ein Interesse am direkten Austausch und sind nicht nur digital aktiv. Eigentlich sollte sich jeder Mensch an die Nase fassen und sollte sofort aufstehen und einen „Raum“ suchen, in dem Menschen aktiv miteinander kommunizieren können.

Eine Verrohung von Gefühlswelten scheint nur dadurch zu entstehen, dass viele Menschen nebeneinander stehen und kaum mehr freundlich miteinander in Interaktion treten. Psychologen sehen darin einen frappierenden Trend.

Eine Therapie gegen Einsamkeit

Manche unter uns sind unglücklicherweise nicht mehr in der Lage, Menschen zu treffen. Ob nun aus sozialer Angst oder weil diese Menschen ein schlechtes Gefühl haben, ist nicht so wichtig. Es spielt eine große Rolle, mit anderen Menschen zu interagieren. Gespräche helfen schrittweise und führen einen Menschen erneut hin zu Bekanntschaften. Gern arbeite ich für Betroffene ein Konzept aus, das zu mehr Wohlbefinden im sozialen Raum führt.