Glück,  Zufriedenheit

Weihnachten mit weniger Stress

Weihnachten ist nicht in allen Familien ein harmonischer Traum. In manchen Haushalten scheint die Hölle zuzufrieren. Und das ist traurig. Es zerbrechen Gläser und es wird gekreischt und gestritten. Das ist aber nicht der Sinn von Weihnachten. An Weihnachten soll es ja an sich kein Geschenkefest geben oder ein Fest, an dem alle in ein Zimmer gesperrt werden. Der ursprüngliche Sinn ist doch immer noch der, dass die Christen in der Welt sich an der Geburt von Jesus erfreuen. Und wer nicht gläubig ist und aber doch Weihnachten feiert, der könnte sich zumindest darauf besinnen, dass es viele Möglichkeiten gibt, eine friedliche Stimmung zu schaffen. Immerhin rücken die Polizei und die Feuerwehr an kaum einem anderen Feiertag, laut Medienberichten, so häufig aus wie an Weihnachten. Warum also nicht ein Tag der Entspannung und des Friedens.

Weihnachten ohne die Verwandtschaft

Nicht in jeder Familie herrscht der perfekte Frieden. Ist es allen Beteiligten schon bekannt, dass ein Familientreffen in Ärger und Chaos endet, dann könnte eigentlich ein Treffen auch gestrichen werden. Immerhin besteht die Möglichkeit an Weihnachten zu telefonieren oder andere Nachrichten auszutauschen. Es wäre sicherlich nicht nötig, dass überhaupt ein Familientreffen vereinbart wird. Sollte ein familiäres Fest nur noch im Ärger und im Streit abschließen, so erscheint eine friedliche Lösung für alle Beteiligten möglicherweise klüger.

Weihnachten mit weniger Streit

Der Sinn von Weihnachten scheint es ja nicht zu sein, sich zusammenzusetzen, um sich dann im Streit zu trennen. Sollten alle Familienmitglieder aber doch gemeinsam feiern wollen, dann wäre eine friedliche Lösung möglich, wenn alle geladenen Gäste einer Weihnachtsfeier bestimmte Themen auslassen. Letztendlich liegt es sicherlich an den gewählten Gesprächsthemen, die zu Ärger führen. Also wäre es doch gut, wenn unschöne Themen bei einer Feier nicht unnötig angesprochen werden. Es gibt ja auch noch 363 übrige Tage rund um Weihnachten herum, an denen unschöne Themen einen Platz finden.

Weihnachten ohne Geschenke

An Weihnachten tauschen viele Menschen einen 50 Euro-Schein aus. Also ist es eigentlich traurig, dass sich nicht mehr jeder Mitmensch die Mühe macht, wirklich ein Geschenk zu suchen. Aber vielleicht ist das auch gut so? Letztendlich kann ein Geschenk aber auch falsch ausgesucht sein, sodass dann wiederum die unangenehme Situation entsteht, dass der Beschenkte nicht zufrieden ist. Warum also nicht einfach eine alternative Lösung suchen? Eigentlich ist Weihnachten auch nicht ein Fest der Geschenke. Diese waren ursprünglich ein Symbol. Heute sind Geschenke teils übertrieben wertvoll. Eigentlich sollte aus diesem Grund nur dann geschenkt werden, wenn es einen wirklichen Wunsch gibt. Symbolische Geschenke sollten aus diesem Grund also auch in Ordnung sein. Vielleicht ist ein anderer Mensch ganz froh, wenn es nicht zu einem unnötigen Geschenk kommt, das der andere dann doch nicht wertschätzen kann oder das vielleicht in einem Schrank verstaubt.

Wertschätzung an Weihnachten

Ein anderer Mensch hat sich die Mühe gemacht und ein Geschenk angeschafft. Vielleicht gibt es das Geschenk schon fünf Mal im Schrank, die Farbe oder das Material sind falsch oder andere Dinge gelingen nicht. Vielleicht interessiert einen das Geschenk auch nicht, weil es in den eigenen Augen wertlos erscheint. Das ist alles sehr traurig. Denn ein anderer Mensch hat sich wie gesagt Gedanken gemacht und hat geglaubt, dass es richtig sein kann. Es ist allein schon deswegen ganz wichtig die nötige Wertschätzung aufzubringen. Womöglich ist das Geschenk hilfreich oder der Gedanke selbst war wirklich freundlich. Es ist bestimmt sehr wichtig, dass eine Form der Dankbarkeit gezeigt wird. Eine zwischenmenschliche Verbindung muss nicht in Geld gemessen werden. Es kann trotzdem alles in Ordnung sein, wenn das Geschenk als Symbol nicht zufriedenstellt. Jeder kann sich ja selbst die Dinge kaufen, die er oder sie sich wünscht. Die anderen könnten letztendlich auch überhaupt nicht schenken und das zwischenmenschliche Verhältnis ist trotzdem gut.

Erwartungen an Weihnachten

Weihnachten verfolgt einen bestimmten Gedanken. Aus Sicht der Religion ist es ein heiliges Fest, das die Geburt Christi feiert. Aus der Sicht weniger religiöser Menschen ist es ein Fest, das aber doch gefeiert werden will. Weihnachten soll ein schönes Fest werden, weswegen viel Aufwand betrieben wird. Allerdings ist es nicht tatsächlich der Sinn des Festes, das alle Details absolut perfekt sein müssen. Bestimmt gelingt das Essen nicht oder der Nachtisch wird nicht rechtzeitig fertig oder verbrennt. Es gibt viele Pannen zu Weihnachten, weswegen die Beteiligten die gute Laune aber nicht verlieren sollten. Es gibt immer einen Grund, weswegen der Baum auch erst kurz vor der Bescherung geschmückt werden könnte und weswegen die Christbaumkugeln schief oder unsymmetrisch hängen. Die Welt kann daran nicht untergehen. Es ist auch möglich an Weihnachten glücklich zu sein, wenn alles schief geht. Die Geschenke können ein Drama sein und man kann darüber lachen. Vielleicht will überhaupt nichts gelingen und doch kann alles gut sein. Weihnachten mit belegten Broten ist bestimmt genauso schön. Es ist sehr wichtig, den Erwartungshorizont nicht zu hoch zu setzen. Die Enttäuschung wird umso größer, je mehr von einem perfekten Weihnachten erwartet wird.

Weihnachten ohne Reichtum

Ein Gedanke sollte an Weihnachten nicht verloren gehen. In der Welt feiern zahlreiche Länder das Weihnachtsfest. Und doch sind die Menschen in diesen Ländern nicht reich. Es ist eigentlich also nicht schlimm, wenn die Geschenke überhaupt nicht gekauft wurden. In solchen Momenten verspricht der Glaube viel Kraft und schenkt trotzdem eine besinnliche Weihnacht. Glücklich sein muss nicht mit Materie in Verbindung stehen. Es ist bestimmt auch möglich mit wenigen Dingen glücklich zu sein.

  • Fantasie,
  • Bildung und
  • den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren

sind weitaus wichtiger, als ein Weihnachten mit Glanz und Glamour. Es ist eine schöne Idee an Weihnachten anderen Menschen zu helfen und zu überlegen, wie viel Reichtum selbst benötigt wird. Immerhin sind die Menschen in den Industriestaaten so reich, dass sie ihren Reichtum am besten ganz nahe mit ärmeren Menschen teilen.

Jeder Mensch entscheidet selbst, was Glück ist

Glück kann vorhanden sein, wenn es viele Freunde gibt, die immer da sind oder wenn das Leben selbst zufriedenstellend ist. Ein eigenes Konzept von Glück kann von anderen Menschen nicht verboten werden. Es ist sehr wichtig zu sich selbst zu stehen und eigene Träume zu verfolgen, die andere Menschen aber nicht ebenso gut finden. Glück an Weihnachten ist also auch vorhanden, wenn jemand keine Lust hat einen Baum aufzustellen, zu kaufen, zu verpacken und ein viel zu umfangreiches Mahl zu sich zu nehmen. Weihnachten darf auch klein sein, solange das eigene Wohlbefinden an diesem Tag im Vordergrund steht.

In diesem Sinne:

Frohe Weihnachten!

Feliz Navidad!

Merry Christmas!

Gute Vaynakhtn!

Nollaig Shona Dhuit!

Bon Natali!

Noflike Krystdagen!

Kala Christougenna!

Hyvää Joulua!

Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!